Deutschland hat ein Problem mit Prostitution

Deutschland hat ein Problem mit Prostitution.

Nicht mit der freiwilligen Prostitution auf Grund sexueller Neugier, auch nicht mit Prostitution aus schierer Not, oder, der erzwungenen Prostitution durch Menschenhändler, kriminele Banden, oder einzelner Zuhälter. Das große Problem in Deutschland sind, die sich prostituierenden im politischen Raum. Geführt von ihren Zuhältern, Lobbyisten aus allen Bereichen der Wirtschaft, werden, auf dem Rücken des Volkes, die Politik-Prostituierten nur dafür eingesetzt, den jeweiligen Wirtschaftsverbänden Macht und monitäre Mittel zu mehren, Rechtsbrüche zu vertuschen und alle Ressourcen des Staates, auch das Volk selber, nutzbar und kontrollierbar zu machen.

Die jüngsten Beispiele, ein Dieselskandal, bei dem alle Automobilhersteller betrogen haben und bis heute sowohl von CDU/CSU, als auch von SPD und FDP gedeckt und vor Strafverfolgung weitestgehend geschütz werden. Ein Stromerzeuger, der sich kurzerhand einen kompleten Stadtrat kauft, um derzeitige Interessen unangefochten durchsetzen zu können und sich vor zukünftigen Rechtsfolgen schon im Vorfeld zu schützen. Eine Lebensmittelindustrie, die sich erfolgreich gegen Verschärfungen im Lebensmittelrecht wehrt. Eine Chemieindustrie, die sich durch massiven Einsatz aller ihr Höhrigen dafür sorgt, dass biologische Vielfalt, oder gesunde Lebensmittel, in wenigen Jahrzehnten nur noch im Lexikon zu finden sind. Ein Krankenversicherungsverband, der durch offene „Forderungen“ an die Regierung zeigt, dass das einzige Interesse dieses Verbandes in der Dicke des eigenen Finanzpolsters und weniger im Wohl der Versicherten liegt.

Und was macht diese eben angesprochene Regierung? Zur Erinnerung, am 24.09.2017 waren Bundestagswahlen und bis heute, zum 29.12.2017, also in etwas über drei Monaten, hat sich die, zur Zeit nur geschäftsführende Regierung, gerade mal nur die eigenen Diäten um eine Summe erhöht, für die ein durchschnittlicher Renter vorher hat rund 60 Jahre arbeiten müssen. Eine neue Regierung, die wirklich Probleme anpacken könnte, ist bis heute nicht gebildet – wohl mit Rücksicht auf Lobbyisten. Wer sich prostituiert, pisst nicht dem ans Bein, der verspricht, einen selber vor Schaden zu schützen.

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Du musst den Blick immer nach vorne richten

„Du musst den Blick immer nach vorne richten!“

…wurde mir unlängst von einem seriös wirkenden, älteren Mitmenschen gesagt. Hmmm, bisher bin ich für mich davon ausgegangen, dass ich sehr wohl und bewusst immer nach vorne schaue. Zumal bei mir, wie bei vielen anderen Menschen auch, im Laufe der Evolution die Augen ohnehin schon nach vorne an den Kopf gerückt sind. Dennoch, der Hinweis ließ mich nicht los und die Gedanken dazu, haben mich die Nacht über nicht wirklich gut schlafen lassen.

Am nächsten Morgen dann, kurz nach dem gefühlten Sonnenaufgang, also kurz nach 16:00 Uhr, habe ich den Test am eigenen Körper gemacht. Ich habe mich erstmal einfach so, der morgendlichen Gewohnheit folgend, im Bad vor den Spiegel gestellt(*), um zu gucken, ob da schon Augen sind und wenn ja, wo. Kurz gesagt, sie waren, wie erwartet, vorne am Kopf. Dann bin ich aus dem Bad raus, nur um spontan wieder vor den Spiegel zu springen. Ich bin mir sicher, das hatte er, also der Spiegel, so nicht erwartet. Aber auch dabei waren meine Augen vorne am Kopf. Keins, das verschmitzt hinter einem Ohr hervor, oder nach hinten weg in die Küche gelugt hätte.

Schade, dachte ich bei mir – und dachte dabei direkt an Chamäleonaugen. In der Kantine zur Essensauswahl und gleichzeitig nach einem freien Platz gucken zu können, hätte auch was. So fühle ich mich jetzt doch, was das nach vorne gucken angeht, ein klein wenig eingeschränkt und frage mich, ob dieser seriös wirkende ältere Mitmensch wirklich die anatomische Anordnung meiner Augen gemeint hat. Im Nachhinein machen mich die drei schwarzen Punkte auf seiner Jacke da schon ein wenig stutzig.

(*) Näheres dazu steht im zweiten Text, den ich bei Facebook aber nicht posten kann, weil ich puddelrüh vor’m Spiegel stand.


Deutsche Automobilindustrie – ein bitterkaltes Wintermärchen

Was ist los mit unserer Automobilindustrie? Ok, Absprachen, gibt es auch in anderen Branchen und man stellt sich auch da, mehr oder weniger dilettantisch an. Dreist betrogen werden Kunden in anderen Branchen ebenso, aber auch das kennt der gemeine Konsument und weiß, dass einschlägig bekannte Konzerne in der Regel oft kriminell zum eigenen Vorteil agieren.

Dazu passt dann auch die, in Deutschland über Jahrzehnte gewachsene, enge Verflechtung zwischen Automobilindustrie und Politik.

Sich aber die Politik gefügig zu halten, sei es mit Vergünstigungen, Großspenden, oder mit der immer lächerlicher werdenden Drohung, „es stehen Arbeitsplätze auf dem Spiel“ und dabei notwendige Innovationen so zu vernachlässigen, dass man auf dem Weltmarkt abgehängt wird und letztlich nur noch die Politik als helfende Hand über bleibt, zeigt, dass die Ü-Ei Manager-Figürchen der Automobilindustrie, ebenso wie die caudal befeuchteten Politiker Abziehbildchen, die Zeichen der Zeit entweder nicht verstanden haben, oder sie, zu Gunsten einer schicken Jahresbilanz, nicht verstehen wollen.

Wenn immer mehr Städte und Länder in Europa, sich Gedanken über eine moderne urbane Struktur machen und nicht nur Diesel Kraftfahrzeuge, sondern Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotoren generell aus den Innenstädten verbannen, macht es natürlich absolut Sinn, als deutscher Automobilmanager weiter fest auf die Zukunft des Verbrennungsmotors zu bauen und diesen als die „sauberste Lösung“ für die Umwelt anzupreisen.

Dass eben das ohne betrügerische Manipulationen nicht mehr funktioniert, ist eigentlich seit vielen Jahren schon bekannt.Darauf zu reagieren, hätte aber wohl das empfindliche Gleichgewicht aus Geben und Nehmen, zwischen Automobilindustrie und Politik, erheblich gestört. Schlimmer noch, man hätte hier mit einer der liebsten Traditionen in Deutschland brechen müssen, dem „Verantwortung weiter schieben“.

Deutsche Automobilmanager werden nicht ohne Vorgaben – und entsprechende finanzielle Kompensationen – Seitens der Politik, saubere und umweltgerechte Innovationen forcieren und damit Städte-, Infrastruktur- und Verkehrsplanern Möglichkeiten an die Hand zu geben, (Innen)Städte, wenn schon nicht frei vom Autoverkehr, dann doch zumindest mit stärkerem Fokus auf e-Mobilität zu planen. Ebenso wenig wird die Politik hingehen, von sich aus Rahmenbedingungen zu schaffen, die die Automobilindustrie zur Abkehr vom noch gewinnträchtigen Verbrennungsmotor zwingt und so, sich selber von lieb gewonnenen finanziellen Vergünstigungen abschneidet.

Nein, es ist kein Teufelskreis, diese Verflechtung von Automobilindustrie und Politik, es ist in meinen Augen eine hochgradig kriminelle Struktur mit dem einzigen Zweck, die jeweiligen finanziellen Vorteile zu schützen und ständig weiter auszubauen. Zu Lasten der Verbraucher, zu Lasten der Menschen im Allgemeinen.